Checkliste für ein Passivhaus:
Guter Wärmeschutz
Alle Bauteile der Gebäudehülle
müssen so gut
gedämmt werden,
dass der U-Wert kleiner 0,15 W/m²K bleibt.
dass der U-Wert kleiner 0,15 W/m²K bleibt.
Wärmebrückenfreiheit
Die Wärmedämmung muss lückenlos das gesamte
Gebäude
umschließen. Wärmebrücken müssen
unbedingt
vermieden werden.
Kompaktheit
Das Gebäude sollte möglichst kompakt - also ohne
viele
Versprünge, Erker, Gauben etc. - gebaut werden. Ein Kompaktes
Gebäude hat bei gleicher Wohnfläche eine geringere
Gebäudehüllfläche als ein weniger kompaktes
Gebäude. Und damit weniger Fläche, die Wärme
nach
draußen abgeben kann.
Südorientierung und Verschattungsfreiheit
Um die kostenlose Energie der Sonne optimal nutzen zu können,
sollte das Gebäude möglichst nach Süden
ausgerichtet
werden und möglichst nicht durch z.B. Nachbargebäude
oder Bäume verschattet werden. Die Auswahl des geeigneten
Grundstücks ist daher sehr wichtig.
Wärmeschutz-Fenster
Die Fenster müssen einen gedämmten
Rahmen und eine
Drei- Scheiben-Wärmeschutzverglasung oder besser haben. Der
U-Wert des gesamten
Fensters (Rahmen + Verglasung) darf 0,8 W/m²K nicht
überschreiten, bei einem g-Wert von ca. 50 %.
Luftdichtheit
Das Gebäude muss sehr luftdicht sein. Voraussetzung
dafür ist
eine gute Detailplanung und eine sorgfältige
Ausführung. Der
n50-Wert muss kleiner 0,6 1/h sein. (Das 0,6-fache Luftvolumen des
Gebäudes darf bei einem Unter-oder Überdruck von 50
Pascal
nur ein mal pro Stunde durch Leckagen oder Fugen ausgetauscht werden.)
Kontrollierte Lüftung
Um Wärmeverluste durch Lüftung zu vermeiden, muss
eine
kontrollierte Lüftungsanlage mit
Wärmerückgewinnung
eingesetzt werden. Der Wärmerückgewinnungsgrad muss
bei
über 80% liegen.
Kennzahlen
Jahresheizwärmebedarf*
< 15 kWh/m²a (entspricht ca. 1,5 Liter Heizöl pro m² und Jahr)
Jahresprimärenergiebedarf
< 120 kWh/m²a
maximale Heizlast
< 10 W/m²
* Berechnet mit dem PassivHausProjektierungsPaket (PHPP), einem speziellen Berechnungsverfahren für Passivhäuser. Konventionelle Gebäude werden gemäß den gesetzlichen Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) berechnet. Die beiden Verfahren unterscheiden sich und die Ergebnisse sind daher nicht direkt vergleichbar.
< 15 kWh/m²a (entspricht ca. 1,5 Liter Heizöl pro m² und Jahr)
Jahresprimärenergiebedarf
< 120 kWh/m²a
maximale Heizlast
< 10 W/m²
* Berechnet mit dem PassivHausProjektierungsPaket (PHPP), einem speziellen Berechnungsverfahren für Passivhäuser. Konventionelle Gebäude werden gemäß den gesetzlichen Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) berechnet. Die beiden Verfahren unterscheiden sich und die Ergebnisse sind daher nicht direkt vergleichbar.

